DVB-T in Solms/Burgsolms - Erfahrungen
mit dem Empfang
Übersicht
1. Die DVB-T Sender in Europa
2. Die Empfangssituation
3. Die Antennenanlage
4. Die Inbetriebnahme
5. Aufgetretene Probleme
6. Zusammenfassung/Ausblick
03-Dez-2009: Aktualisierungen der Programmnamen/Kanäle.
25-Mai-2009: Löschung des Bundesnetzagenturlinks, daraus
resultierende Überarbeitung durchgeführt.
11-Nov-2008: Kanal 64 sendet zusätzlich noch das Programm
Bibel TV aus.
22-Okt-2008: Die Programme von Kanal 8 (VHF) sollen im
2.Quartal 2009 auf Kanal59 (UHF) wechseln.
Eine versuchsweise von mir auf Nord (~0°) gedrehte Antenne hat leider keinen
der Kanäle (27, 30 und 60) ausreichend empfangen.
Die Ausrichtung der Antenne auf den Hohen Meißner muss somit bestehen bleiben,
wenn man auf den NDR und den MDR nicht verzichten will.
Seit dem 29. Mai. 2006 wird DVB-T nicht nur vom Sender Großer
Feldberg, sondern auch von anderen hessischen (HE) Sender Standorten
ausgestrahlt. Die Sender Angelburg, Rimberg und sogar der Hoher Meißner in
der Nähe von Kassel sind in Burgsolms mit einer horizontal ausgerichteten UHF
Antenne zu empfangen. Die Sender Rhön (reeller Standort ist der Heidelstein in
BY) bzw. Kreuzberg/Rhön (BY) sind nur in der Nähe (ca. 2km von meinem
Antennenstandort) zu empfangen.
Der Sender auf dem Großen Feldberg (wichtig wegen der privaten Programme)
sendet vertikal, die anderen senden alle horizontal polarisiert.
Aufwendige Tests haben gezeigt, dass alle 25 Programme nur mit zwei
unterschiedlich polarisierten Antennen und einer Einspeiseweiche empfangen
werden können. Der sehr weit entfernte Sender Hoher Meißner
kann nur mit einem Vorverstärker mit ausreichendem Gewinn empfangen werden.
Die folgende Tabelle listet die Programme nach Kanälen geordnet auf. Die
Höhenangabe hinter den Senderstandorten ist die Antennenhöhe! Die Daten stammen
aus der Textdatei der Bundesnetzagentur vom 03-Dez-2007. Die Senderdaten der
Bundesnetzagentur sind leider nicht mehr frei zugänglich verfügbar. Man muss
sich als User anmelden und entsprechende Angaben zu den Gründen machen. Ich
sehe daher von einer weiteren Verwendung hier ab. Die von mir verwendeten Daten
entstammen noch Listen der Bundesnetzagentur, die seinerzeit frei zugänglich
waren.
Hier der Link zu den Programm Informationen: DVB-T in Hessen
|
Sendernamen/(Höhe der Sende Antenne) |
Gr. Feldberg |
Angelburg |
Hoher Meißner |
Rimberg |
Hochsauerland |
Nordhelle |
Donnersberg |
Bad Marienb. |
|
Kanal/Pos (WGS84) |
50°13'58''-
8°27'30'' |
50°47'16''-
8°25'44'' |
51°12'25''-9°50'53'' |
50°47'51''-
9°27'42'' |
51°12'21''-
8°22'39'' |
51°08'53''- 7°45'25'' |
49°37’27''- 7°55'26'' |
50°39’49''- 7°57’32'' |
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22 |
ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
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ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
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24 |
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Phoenix, BR, SWR RP, WDR |
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27 |
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WDR, MDR, NDR, SWR RP |
WDR, MDR, NDR, SWR RP |
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28 |
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ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
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30 |
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ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
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32 |
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Das Erste, HR, arte/1 extra |
Das Erste, HR, arte/1 extra |
Das Erste, HR, arte/1 extra |
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33 |
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SWR
RP, HR, BR, WDR |
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34 |
RTL, super RTL, RTL2, VOX |
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37 |
Das Erste, HR, arte/1 extra |
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39 |
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Phoenix,
BR, SWR RP, MDR |
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42 |
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ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat |
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44 |
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SWR
RP, HR, BR, WDR |
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52 |
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ZDF, ZDFneo,
ZDFinfo, 3sat |
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54 |
PRO7, SAT1, N24, Kabel 1 |
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55 |
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Phoenix, NDR,
MDR, WDR |
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56 |
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Das Erste, arte, Phoenix, 1 plus |
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57 |
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|
Das Erste, arte, Phoenix, 1 plus |
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59 |
Phoenix, BR, SWR RP |
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60 |
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Das Erste, arte, Phoenix, 1 extra |
Das Erste, arte, Phoenix, 1 extra |
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64 |
tele5, euro sport,
bibel tv, rhein main tv |
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Tab.
1 Senderstandorte
Anmerkungen
zu
- den Winkelangaben in Grad (°): 0° = Nord, 90° = Ost, 180° = Süd, 270° = West.
- der Abkürzung K21: gemeint ist UHF Kanal 21
- der Antennen Gewinnangabe in dBd : diese bezieht sich auf einen
λ/2 Dipol.
Alle Sender
strahlen nur öffentlich rechtliche Programme im UHF Band (K21-69) aus (bis 2.
Quartal 09 noch Kanal 8 [VHF] vom Großen Feldberg).
Ausrichtungsbeschreibung (Empfang ohne MDR und NDR, Ausrichtung: einfach und
sicher)
- Um nur die Sender Großer Feldberg und Angelburg zu empfangen, muss die UHF Antenne
vertikal in Richtung Angelburg (~3°)
oder Richtung Großer Feldberg (~174°)
ausgerichtet werden (Nord-Süd Richtung).
- Man kann vertikal auf den Feldberg oder auf die Angelburg ausrichten. Je nach
Resultat sollte man hier entscheiden, welche Lösung die Optimale ist.
- Ich habe die Antenne vertikal in Richtung Sender Angelburg ausgerichtet und empfange mit der rückwärtigen
Empfangskeule den Sender Großer Feldberg.
Diese etwas seltsame Lösung hat bei mir die besten Resultate erzielt. Andere
offensichtlichere Konstellationen müssten gegebenenfalls ausprobiert werden.
Ausrichtungsbeschreibung (Empfang mit MDR und NDR, Einsatz einer zweiten
Antenne, nur mit Einspeiseweiche und rauscharmen Vorverstärker)
Um alle oben gelisteten Sender zu empfangen, müssen zwei UHF Antennen verwendet
werden
Die erste wird horizontal genau in Richtung Hoher
Meißner (~54°), die zweite vertikal in Richtung des Senders Angelburg (~3°) ausgerichtet.
Trotz der eigentlichen Fehlausrichtung wird sowohl der Sender Großer Feldberg, als auch der Sender Angelburg (~3°) so am besten empfangen.
Beim Empfang auf Kanal 32 gibt es bei bestimmten Wetterlagen Empfangsprobleme.
Diese werden wahrscheinlich durch die Entfernung der Sender (Laufzeitdifferenz
größer 67km) hervorgerufen. Das Delay, welches der HR beim Sender Angelburg
angeblich eingefügt haben soll, macht sich bei mir leider nicht positiv
bemerkbar. Ich musste daher von Kanal 32 auf Kanal 37 wechseln, obwohl die
Signalstärke hier geringer ist. Es gibt allerdings keinen hier empfangbaren
Sender, der irgendwelche Interferenzen auf dem Kanal 37 verursachen kann.
zu
empfangende Programme mit DVB-T in Solms: 25
13
öffentlich rechtliche
Das Erste,
ZDF, HR, WDR, SWR
RP, BR, arte/1 extra,
Phoenix, 3sat, ZDF info, ZDF neo, NDR, MDR
12 private
RTL, SAT1, RTL II, Super RTL, Pro 7, VOX, Kabel 1, N24,
rhein main TV, euro sport, bibel tv, tele5
Der
Empfang des 'NDR' und 'MDR’ vom 127km entfernten Sender Hoher Meißner
funktioniert mit der Antenne (17dBd Gewinn) auf Grund der günstigen
topographischen Verhältnisse selbst bei ungünstigen Wetterlagen noch
einwandfrei.
Seit dem
Dezember 2004 wird im Rhein-Main Gebiet DVB-T ausgestrahlt. Welche Programme dies
sind, kann man auf den Seiten ‚hr-online in Deutschland’ unter Eingabe des
Suchbegriffs ‚DVB-T’ nachlesen. Als dann Ende Mai 2006 weitere Sender in Hessen
von Analog auf DVB-T Fernsehen umgestellt wurden, wuchs die Anzahl der
Informationen stark an, so dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe,
verlässliche Informationen über die Sender und deren Parameter zu erhalten. Ich
fand schließlich die Infoseite der Bundesnetzagentur
(BNA) und habe einige Scripts geschrieben mit deren Hilfe man die Information
aus der Datenbank Datei der Agentur extrahieren kann. Wie ich das gemacht habe
kann man hier nachlesen:
=> Bearbeitung der BNA Rohdaten
Nach
genauerer Recherge habe ich vermutet, dass der Sender 'Großer Feldberg' im
Taunus in Solms zu empfangen sein müsste. Dieser Sender ist ein Rundstrahler
auf 880m Höhe und liegt mit 34km Luftlinie zu meiner Antenne in einer guten
Entfernung. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist der Blick auf das Höhenprofil
zwischen dem Sender und der Höhe der Antenne. Ich gehe davon aus, dass wenn
keine Erhebung in der Ausstrahllinie liegt, der Empfang mit einer
ausgerichteten Dachantenne eigentlich möglich sein müsste. Mit Hilfe der Hessen
3D Karte habe ich die folgenden Entfernungen zu den Senderstandorten ermittelt.
Die Werte stehen auch oben in der Tabelle 1:
Angelburg: 28km, Rimberg: 81km, Großer Feldberg: 34km, Hoher Meißner: 127km.
Zum theoretischen Empfang in einer Distanz d bemühe ich die einfache Formel (7)
d = 4,13∙(√h1+√h2); d in [km], h1, h2 in [m] Seite 21 aus
[R-1]. Der am weitesten entfernte Sender ist der Hohe Meißner auf 920m
Antennenhöhe, Solms liegt ~150m hoch. Daraus ergibt sich die maximale mögliche
Entfernung zum gewünschten Sender in [km]:
(F-1) dmax = 4,13 ∙ (√920 + √150) km ~ 175km. Da
die tatsächliche Entfernung dist nur ca. 127km beträgt lässt sich
vermuten, dass sogar der Sender Hoher Meißner bei Kassel zu empfangen sein
müsste.
Dieses Kapitel
unterteilt sich in zwei Unterkapitel. Das erste beschreibt die verwendeten UHF
Antennen und deren Ausrichtung, das zweite gibt Einblick in die
Zusammenschaltung und Verstärkung der Antennen sowie die Verteilung des
zusammengemischten Signals.
Das Bild
zeigt am oberen Ende des Masts eine horizontal montierte Olympia 170 (AOS65)
der Firma Kathrein mit 17dBd Gewinn bei ~K55-60. Im mittleren Teil des Masts
ist die vertikal montierte UHF43 mit einem Gewinn von 15dBd in den oberen
Kanälen zu sehen.
Beide Antennen sind für den Empfang im UHF Bereich, Kanal 21-69 ausgelegt. Ich
verwende die obere Antenne nur für Kanal55 (Hoher Meißner). Die untere empfängt
den Rest UHF Bereich der Sender Großen Feldberg und Angelburg.
Abbildung 1 Antennenanlage nach dem Umbau auf DVB-T Empfang
Die beiden
UHF Antennen werden mit einer Einspeiseweiche verbunden, deren Ausgang mit dem
einen UHF Eingang des Verstärkers verbunden wird. Die Verwendung einer
Einspeiseweiche ohne Vorverstärker ist nicht geeignet, da der Gewinn gerade für
die schwachen Sender nicht groß genug ist, um in allen Empfangsituationen die
Weichendämpfung zu kompensieren. Eine genauere Analyse hat gezeigt, dass ein
sehr rauscharmer Vorverstärker für den UHF Bereich diese Anforderungen erfüllt.
Die
Schaltung besteht aus vier passiven und zwei aktiven Komponenten. Die passiven
Komponenten sind die drei Antennen und die Einspeiseweiche. Als aktive
Komponente sehe ich den Mehrbereichsverstärker und den daran angeschlossenen
Vorverstärker, der die 24VDC Betriebsspannung aus dem VHF1 Ausgang des TVS
544-00 entnimmt. Dieser Ausgang kann im Inneren des Gehäuses entsprechend
‚gejumpert‘ werden. Die UKW Antenne wurde von mir der Vollständigkeit halber
mit angeschlossen. Eine praktische Bedeutung hat sie bei mir allerdings nicht
mehr (heute gibt’s es ja Digital SAT bzw. Internet Radio).
Abbildung 2 Installationsplan der Antennenanlage mit drei Antennen, einem rauscharmen Vor- und Mehrbereichsverstärker mit UKW und UHF (Kanal 21-69) Eingängen
Die
bereits vertikal ausgerichtete UHF Antenne wird auf Richtung Feldberg gedreht.
Die horizontal ausgerichtete VHF-Antenne wird demontiert. Die UHF Antenne mit
breiter Empfangskeule wird horizontal ausgerichtet eingebaut (Bild 3.2). Der
UKW Kreuzdipol ist vom Umbau nicht betroffen. Der anschießende Suchlauf des direkt
am Antennenverstärker angeschlossenen DVB-T LCD Fernsehers ergibt den
Empfang von 25 Programmen mit unterschiedlicher Feldstärke. Diese sind:
FB, UHF, Kanal
22: ZDF, ZDFdoku, 3Sat, ZDFinfo
AB, UHF,
Kanal 24: Phoenix, BR, Südwest RP, WDR
AB, UHF, Kanal 32: Das Erste, arte/festival, HR
FB, UHF, Kanal
34: RTL, VOX, RTL II, Super RTL
FB, UHF, Kanal
37: Das Erste, arte/festival, hr
AB, UHF,
Kanal 52: ZDF, ZDFdoku, 3Sat, ZDFinfo
FB, UHF, Kanal
54: Pro7, Sat1, N24, Kabel1
HM, UHF,
Kanal 55: Phoenix, NDR, WDR, MDR
(FB, UHF,
Kanal 59: Phoenix, Südwest RP, BR ab 2Q.09, bis dahin noch Kanal8, VHF)
FB, UHF, Kanal
64: Eurosport, rhein main tv, tele5, Bibel TV
Anm.: FB:
Feldberg, AB: Angelburg, HM: Hoher Meißner
Also
alles in allem ein voller Erfolg !!!
Leider ist
die Dämpfung durch den SAT Multischalter, ca. 40m Breitbandkabel und die
Antennendosen im Signalweg erheblich. Deswegen habe ich mich entschlossen einen
eigenen Kabelstrang nur für das terrestrische Signal zu verlegen. Hier liegt
die Dämpfung im normalen erwarteten Bereich. Der Einsatz von drei
Antennenverstärkern nur für die Möglichkeit der Einspeisung in das SAT
Kabelsystem erscheint mir als zu aufwendig und unelegant.
Wer keine solchen hohen Ansprüche an die Anzahl der zu empfangenen Sender
stellt, kann auch mit einfacheren Antennenlösungen brauchbare Ergebnisse
erzielen. Hier wäre z.B. die Ausrichtung auf die mittelhessischen Sender
Angelburg, Rimberg oder nur auf den Großen Feldberg mit einer einzigen UHF
Antenne zu nennen. Die Anzahl der zu empfangenen Programme kann der Tabelle in
Kapitel 0 entnommen werden.
Der DVB-T
Empfang in Burgsolms ist mit Dachantennen für VHF und UHF sicherlich kein
Problem. Ähnliche Aussagen habe ich auch von Bekannten aus dem Ort vernommen.
Mittlerweile betreibe ich zwei LCD Fernseher mit DVB-T Tuner (einer über den
SAT Switch angeschlossen) erfolgreich an der Antennenanlage.
In diesem Sinne wünsche ich allen DVB-T Interessierten viel Erfolg und hoffe,
dass ich mit meinem Artikel ein wenig weiterhelfen konnte. Wenn noch Fragen
bestehen sollten, stehe ich per eMail gerne für weitere Fragen bereit.
17.03.2006 Klaus Toscher (Kap. 0)
30.05.2006 Klaus Toscher (Kap. 0, 4.2, 5)
23.07.2007 Klaus Toscher (eine UHF Antenne horizontal, mit NDR vom
Hohen Meißner)
08.08.2007 Klaus Toscher (eine UHF Antenne vertikal oder horizontal,
ohne NDR vom Hohen Meißner)
09.09.2007 Klaus Toscher (Ergänzung des ZDFinfo im ZDF Multiplex,
Einarbeitung der Daten für den Sender Hochsauerland im Hochsauerland Kreis)
13.11.2007 Klaus Toscher (Bericht über den tatsächlichen Empfang der
Sender Schmallenberg im Hochsauerland Kreis nach dem Umstellung auf DVB-T)
12.12.2007 Klaus Toscher (Einarbeitung der Antennenhöhe und der
WGS84 Koordinate aus dem Datenbestand der Bundesnetzagentur)
27.12.2007 Klaus Toscher (Überarbeitung der Daten des Sender
Donnersberg (Pfalz))
26.07.2008 Klaus Toscher (Finaler Ausbau
mit zwei Antennen, sehr rauscharmen Vorverstärker für K55 und Einspeiseweiche)
26.07.2008 Klaus Toscher (Finaler Ausbau
mit zwei Antennen, sehr rauscharmen Vorverstärker für K55 und Einspeiseweiche)
03.12.2009 Klaus Toscher (Überarbeitung
der Sendernamen, Aktualisierung des VHF Kanals; wegen der ‚digitaler Dividende‘
gibt es Verzögerungen)
Referenz:
[R-1] Praxis der Fernsehantennen Teil 1, Karl Rothammel, amaterureihe
electronica, Militärverlag der DDR, 4. Auflage 15.1.1973